DIE GESCHICHTE VON E-MAX
E-MAX wurde 1996 von drei Unternehmern gegründet und ist zu einem europäischen Hersteller von Kreislauf-Aluminium gewachsen, mit eigener Schmelzerei in Kerkrade und Extrusionsstandorten in Belgien und Deutschland. Unser Produkt X-ECO hat einen CO₂-Fußabdruck von 2,03 tCO₂e pro Tonne Aluminium, unabhängig verifiziert von DNV. Im Folgenden lesen Sie, wie wir in dreißig Jahren dorthin gekommen sind.
VOM EXTRUSIONSUNTERNEHMEN ZUR ALUMINIUMGRUPPE MIT EIGENER SCHMELZEREI
Im Jahr 1996 verwirklichen drei Unternehmer ihren Traum: ein eigenes Unternehmen, spezialisiert auf Aluminiumextrusion, E-MAX Sustainable Aluminium. 1997 startet die Produktion. Zehn Mitarbeiter beliefern mit einer 2.500-Tonnen-Strangpresse zwei Kunden. Dank des wachsenden Kundenstamms geht im Jahr 2000 eine zweite Presse mit 3.500 Tonnen in Betrieb.
Im Jahr 2001 übernimmt der Unternehmer Jos Vaessen E-MAX. Der Maschinenpark wird erweitert und die Belegschaft wächst auf 40 Mitarbeiter. E-MAX beliefert nun rund 200 Kunden in Belgien und den Niederlanden. Ab 2002 erweitern wir in Zusammenarbeit mit Subunternehmern unser Absatzgebiet auf Deutschland, Österreich und Frankreich. Im Jahr 2005 nehmen wir ein neues Logistikzentrum mit einer automatischen Verpackungseinheit in Betrieb. Der Umsatz liegt dann bei rund 80 Millionen Euro.
Im Jahr 2007 übernehmen wir die Aluminiumschmelzerei von Alcoa in Kerkrade. So sichern wir eine stabile Rohstoffversorgung und starten die Zusammenarbeit zwischen Schmelzerei und Extrusion. Im Jahr 2008 beliefern wir auch Russland. Im Jahr 2009 erweitern wir den Maschinenpark um neue Verpackungseinheiten, Sägemaschinen und ein automatisches Lagersystem für Matrizen und investieren in die Schmelzerei.
Im Jahr 2010 ist die Zusammenarbeit zwischen der Extrusionsabteilung in Dilsen und der Schmelzerei komplett. Von da an ist E-MAX eine vollwertige Aluminiumgruppe. Im selben Jahr führen wir die X-ECO Legierungen ein, Kreislauf-Aluminiumlegierungen auf Basis von recyceltem Aluminium. Dem gingen drei Jahre Forschung mit Forschungseinrichtungen voraus. Im Jahr 2011 übernehmen wir Alex, ein Aluminium-Extrusionsunternehmen in Gullegem (Belgien) mit moderner Infrastruktur. Die Lage nahe der französischen Grenze eröffnet den Zugang zum französischen Markt und ergänzt unsere Aktivitäten.
Im Jahr 2017 übernehmen wir das Aluminium-Extrusionsunternehmen von BOAL in Wevelgem (Belgien) und integrieren es in die E-MAX Group. Die Maschinenkapazität wächst auf 60.000 Tonnen pro Jahr und die Belegschaft auf 400 Mitarbeiter. Durch die Übernahme sind wir in Frankreich stärker aufgestellt. In den Jahren davor und danach haben wir kräftig in die Schmelzerei und in die eigene Erzeugung von Solar- und Windenergie investiert.
Im Juli 2023 unterzeichnet Constellium SE eine verbindliche Vereinbarung mit E-MAX über den Verkauf von drei Extrusionsstandorten in Landau, Crailsheim und Burg in Deutschland. Die Transaktion wurde am 30. September 2023 abgeschlossen. Damit wächst E-MAX auf rund 800 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von etwa 500 Millionen Euro. Mit einer gesamten Extrusionskapazität von 100.000 Tonnen pro Jahr kann E-MAX seine eigene X-ECO Gießkapazität von 80.000 Tonnen vollständig in Eigenregie verarbeiten.
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