FRAGEN UND ANTWORTEN

Auf dieser Seite beantwortet E-MAX die am häufigsten gestellten Fragen zu Kreislauf-Aluminium, X-ECO, Qualität und CO₂-Reduktion. Ihre Frage ist nicht dabei? Dann füllen Sie bitte unser Kontaktformular aus. Wir beantworten Ihre Frage gerne.

WARUM HAT X-ECO EINEN NIEDRIGEN CO₂-FUSSABDRUCK?

Zunächst einmal ist X-ECO recyceltes Aluminium. Für Kreislauf-Aluminium müssen wir keinen Bauxit abbauen und es ist weniger Transport nötig. Das führt zu geringeren CO₂-Emissionen. Außerdem haben wir in die Erzeugung erneuerbarer Energie mit Solaranlagen investiert. Auch haben wir in unserer Aluminiumschmelzerei in Kerkrade neue Schmelzöfen installiert. Diese Öfen verbrauchen etwa 20 % weniger Energie als die alten Öfen. Darüber hinaus überwachen und steuern wir den Energieverbrauch während des Schmelzprozesses. Auch das führt zu weniger CO₂-Emissionen.

Zudem haben wir unsere Materialströme sorgfältig erfasst. Wir kennen die Zusammensetzung des Materials, das wir einkaufen, so gut, dass wir beim Schmelzen nur eine begrenzte Menge Primäraluminium zugeben müssen. Dieses Primäraluminium kaufen wir mit Herkunfts- und CO₂-Nachweis ein.

WIE HOCH IST DER CO₂-FUSSABDRUCK VON X-ECO?
Der unabhängige Experte DNV hat die CO₂-Emissionen von X-ECO verifiziert. Der CO₂-Fußabdruck beträgt 2,03 tCO₂e pro Tonne Aluminium, berechnet gemäß ISO 14064-1 auf Cradle-to-gate-Basis. Zum Vergleich: Der Durchschnitt für die Primäraluminiumproduktion liegt in Europa bei 8 tCO₂e pro Tonne und weltweit bei 18 tCO₂e pro Tonne.
WAS SIND FARBUNTERSCHIEDE BEI ALUMINIUMPROFILEN?
Farbunterschiede im Aluminium sorgen für zu dunkle oder zu helle Profile. Farbe und Helligkeit eines anodisierten Profils hängen von der Wechselwirkung zwischen der Oxidschicht und dem Licht ab. Erfahren Sie auf einen Blick, wie Farbunterschiede beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert werden können.
WIE ENTSTEHEN FARBUNTERSCHIEDE?
Übermäßige Schwankungen des Eisengehalts in der Legierung und Abweichungen in der Dicke der Oxidschicht verursachen Farbunterschiede. Erfahren Sie auf einen Blick, wie Farbunterschiede beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert werden können.
WIE VERHINDERT MAN FARBUNTERSCHIEDE BEI ZIRKULÄREM ALUMINIUM?
Wie verhindert man Farbunterschiede bei zirkulärem Aluminium?: 1.    Durch Anpassung der einzelnen Prozessparameter beim Beizen – z. B. Temperatur, Dauer und Stromstärke – lassen sich Farbunterschiede verhindern. 2.    Farbunterschiede können auch durch die Vermeidung von Schwankungen des Eisengehalts in der Legierung verhindert werden (vorzugsweise zwischen 0,20 und 0,30 Gewichtsprozent). Erfahren Sie auf einen Blick, wie Farbunterschiede beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert werden können.
WAS IST GROBKORN UND WELCHE FOLGEN HAT DER EFFEKT?
Grobkorn ist ein Oberflächeneffekt, der die Optik der Aluminiumprofile beeinträchtigt. Statt eines homogenen Erscheinungsbildes bekommt das Aluminiumprofil ein körniges Aussehen. Erfahren Sie auf einen Blick, wie Grobkorn beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert
WIE ENTSTEHT GROBKORN?
Grobkorn wird durch ein falsches Verhältnis von Zink und Kupfer in der Legierung verursacht. Beim Beizen gibt es verschiedene Faktoren, die Grobkorn verursachen können, z B. ein falsches Verhältnis zwischen Zink und Kupfer, Kornbildung beim Strangpressen, zu viel freies Zink im Beizbad oder zu langes Verbleiben der Beizreste auf dem Profil. Erfahren Sie auf einen Blick, wie Grobkorn beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert
WIE VERHINDERT MAN GROBKORN BEI ZIRKULÄREM ALUMINIUM?
Wie verhindert man Grobkorn bei zirkulärem Aluminium?: Grobkorn lässt sich auf verschiedene Arten und an unterschiedlichen Stellen des Produktionsprozesses verhindern. Es ist entscheidend, alle diese Faktoren insgesamt zu beherrschen. 1.    Kupfer-Zink-Verhältnis in der Legierung ist 1 zu 1 2.    Prozessparameter so einstellen, dass kleine Körner entstehen, vorzugsweise 0,05 bis 0,1 mm 3.    Zinkfänger ins Beizbad geben 4.    Profile richtig aufhängen und neutralisieren Erfahren Sie auf einen Blick, wie Grobkorn beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert
WAS IST FADENKORROSION UND WELCHE FOLGEN HAT DER EFFEKT?
Fadenkorrosion entsteht zwischen der Beschichtung und dem Aluminium des Profils. Die Bezeichnung dieser Korrosionserscheinung bezieht sich auf ihre fadenförmige Ausbreitung. Es handelt sich um eine Art der Oberflächenkorrosion, die keinen Einfluss auf die mechanische Integrität des Produktes hat, sich jedoch negativ auf die Optik auswirkt. Erfahren Sie auf einen Blick, wie Fadenkorrosion beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert werden kann.
WIE ENTSTEHT FADENKORROSION?
Meistens bildet sich Fadenkorrosion an Schnittflächen oder Defekten in einer sauren Umgebung und unter dem Lack bei ungeschützten Unreinheiten oder Legierungselementen: zum Beispiel durch tiefe Kratzer, unzureichende Beizung, Beizreste (Rückstände) auf dem Profil, mangelhafte Qualität der Konversionsschicht, ungenügende Haftung der Beschichtung oder stark korrosive Umgebungen. Erfahren Sie auf einen Blick, wie Fadenkorrosion beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert werden kann.
WIE VERHINDERT MAN FADENKORROSION BEI ZIRKULÄREM ALUMINIUM?
Wie verhindert man Fadenkorrosion bei zirkulärem Aluminium?: Zur Vermeidung von Filiformkorrosion ist es wichtig, die Oberfläche richtig vorzubehandeln und den Beschichtungsprozess sorgfältig nach QUALICOAT-, QUALIMARINE- oder GSB-Normen durchzuführen. Erfahren Sie auf einen Blick, wie Fadenkorrosion beim zirkulärem Premium-Aluminium X-ECO verhindert werden kann.
WELCHE ARTEN VON ALUMINIUM GIBT ES?
Es sind vier verschiedene Legierungen erhältlich: X-ECO.22/ EN AW 6060 X-ECO.25/ EN AW 6063 X-ECO.27/ EN AW 6005 X-ECO.29/ EN AW 6061 Wir unterscheiden Aluminium nach der hiermit verbundenen CO2-Belastung. Im Wesentlichen gibt es zwei Produktionsverfahren, die letztlich vier Aluminiumarten ergeben. 1. Das klassische Produktionsverfahren Das klassische Produktionsverfahren ergibt: mit fossilen Brennstoffen hergestelltes klassisches Aluminium mit erneuerbaren Energiequellen hergestelltes klassisches Aluminium 2. Das zirkuläre Produktionsverfahren Das zirkuläre Produktionsverfahren ergibt: zirkuläres Standard-Aluminium (mit einem Recyclinganteil von 50 – 85 %) zirkuläres Premium-Aluminium (mit einem Recyclinganteil von mehr als 85 %) Bei E-MAX produzieren wir zirkuläres Aluminium mit einem maximalen Einsatz von recyceltem Aluminium. Die Legierungen 6060 und 6063 bestehen zu 80 % aus recyceltem Aluminium. Die Legierungen 6005 und 6061 bestehen zu 97 % aus recyceltem Aluminium. Sie sind nicht nur premium, wenn es um Nachhaltigkeit geht, sondern auch in Hinblick auf Qualität.
WELCHE CO₂-AUSWIRKUNGEN HAT ALUMINIUM?

Premium-Kreislauf-Aluminium mit mehr als 85 % Recyclingmaterial hat einen CO₂-Ausstoß von weniger als 1 bis 2 tCO₂e pro Tonne Aluminium. Dieses Aluminium liefern wir bei E-MAX seit 2020.

Die Aluminiumlegierung X-ECO 6060 (X-ECO.22 / EN AW 6060) hat einen CO₂-Fußabdruck von weniger als 1 tCO₂e pro Tonne Aluminium. X-ECO 6060 besteht immer zu mehr als 85 % aus Recyclingmaterial und enthält Spurenelemente von Kupfer und Zink bis 0,05 Gew.-%. Diese Werte liegen innerhalb der europäischen Norm EN AW 6060.

Zum Vergleich: Aluminium, das mit fossilen Brennstoffen hergestellt wird, kann mehr als 10 Tonnen CO₂ pro Tonne Aluminium ausstoßen. Zur Veranschaulichung: Ein durchschnittliches Auto muss etwa 58.000 Kilometer fahren, um 10 Tonnen CO₂ auszustoßen.

Die CO₂-Auswirkungen von Aluminium unterscheiden sich also je nach Produktionsmethode. Diese Unterschiede werden durch die verwendeten Brennstoffe verstärkt. Fossile Brennstoffe haben höhere CO₂-Auswirkungen als erneuerbare Energie, und ein höherer Recyclinganteil führt zu geringeren CO₂-Auswirkungen.

WARUM SIND NIEDRIGE CO2-EMISSIONEN WICHTIG?

Klimawandel und Umweltzerstörung sind eine Bedrohung für Europa und die Welt. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass dies umgekehrt wird. Es braucht eine Strategie, damit Europa ab 2050 netto keine Treibhausgase mehr ausstößt und Wachstum nicht mehr von Rohstoffen abhängt. Es ist daher wichtig, dass Europa zirkulär wird. Alle, Unternehmen, Behörden und Privatpersonen, müssen dabei Verantwortung übernehmen.

Außerdem hat die Europäische Kommission den Green Deal entwickelt. Das Ziel ist, dass Europa bis 2050 der erste klimaneutrale Kontinent ist. Dabei wird die Wirtschaft gefördert, Gesundheit und Lebensqualität werden verbessert und die Natur wird geschützt. Der Green Deal umfasst unter anderem Maßnahmen, um Rohstoffe in einer Kreislaufwirtschaft effizienter zu nutzen. Bis 2030 müssen die Netto-Treibhausgasemissionen in der EU mindestens 55 % niedriger sein als 1990, bis 2040 90 % niedriger, und bis 2050 muss Europa klimaneutral sein. Der Europäische Green Deal betrifft alle Wirtschaftssektoren. Auch die Aluminiumindustrie muss einen wichtigen Beitrag zum Erreichen dieser Ziele leisten.

UNTERSCHEIDEN SICH DIE LEGIERUNGSZUSAMMENSETZUNGEN VON X-ECO VON DENEN DES KLASSISCHEN ALUMINIUMS?
Die X-ECO Legierungszusammensetzungen 6063, 6005 und 6061 unterscheiden sich nicht von den Zusammensetzungen im klassischen Aluminium. Das zirkuläre Premium-Aluminium X-ECO 6060 unterscheidet sich von den klassischen Legierungen in Bezug auf die Spurenelemente. Dies liegt daran, dass an diese 6060-Legierung hohe Oberflächenanforderungen gestellt werden. Wie ist das möglich? Die klassische Legierung, deren Herstellung mit einem hohen CO2-Ausstoß verbunden ist, enthält nur Magnesium und Silizium als Spurenelemente, um die gewünschte Härte zu erreichen. Es wird lediglich Eisen hinzugefügt, um eine matte Eloxierung zu ermöglichen. Andere Spurenelemente wie Mangan, Zink und Kupfer sind nicht notwendig und daher auch nicht vorhanden. Diese Spurenelemente kommen in zirkulärem Aluminium jedoch vor. Früher ging man davon aus, dass ein höherer Gehalt an Spurenelementen in 6060-Legierungen zu einer verminderten Oberflächenqualität führt. Inzwischen wissen wir, dass es sich anders verhält. Zusammen mit der Vrije Universiteit Brussel haben wir von E-MAX nachgewiesen, dass die Oberflächenqualität nicht beeinträchtigt wird. Durch Anpassungen im Prozess ist es möglich, auch bei zirkuklären 6060-Legierungen eine hohe Oberflächenqualität zu erreichen. Auch mit den Modifikationen im Verfahren entspricht die Legierung X-ECO 6060 weiterhin den Anforderungen der europäischen EN AW-Normen.
GEHT RECYCLING ZULASTEN DER QUALITÄT VON ALUMINIUM?
Bei X-ECO geht Recycling nicht zulasten der Qualität. Die Eigenschaften von Aluminiumprofilen werden durch die Legierungszusammensetzung und durch die Beherrschung der Guss-, Extrusions- und Nachbearbeitungsprozesse bestimmt. Forschung mit der Vrije Universiteit Brussel zeigt, dass Kreislauf-Aluminium bei guter Prozessbeherrschung die gleiche Qualität erreichen kann. In der Branche heißt es zu Recht: „Aluminium is born for recycling“ und „Aluminium has no memory“.
TRETEN FARBUNTERSCHIEDE ZWISCHEN ZIRKULÄREM UND KLASSISCHEM ALUMINIUM AUF?
Es treten keine Farbunterschiede zwischen zirkulärem und klassischem Aluminium auf. Sie werden verhindert, weil wir die Materialien und den Prozess gut beherrschen. Insbesondere der Eisengehalt (Fe) in der Legierung ist beim Eloxalprozess wichtig. Wir garantieren daher, dass es keinen Farbunterschied zwischen zirkulärem Aluminium und klassischem Aluminium geben wird, wenn: Der Eisengehalt (Fe) von klassischem Aluminium zwischen 0,2 und 0,3 Gew.-% beträgt UND Die Dicke der Eloxalschicht genau reproduziert wird Dies haben wir in Zusammenarbeit mit der Vrije Universiteit Brussel ausführlich untersucht und nachgewiesen. Die Farbunterschiede bei Aluminium sind übrigens nicht nur ein Phänomen, das bei zirkulärem Aluminium auftritt. Auch bei der Herstellung von klassischem Aluminium gibt es nach dem Eloxieren Farbunterschiede. Dank jahrelanger umfangreicher Forschung sind wir in der Lage, diesen Farbunterschied zu beseitigen. Auf diese Weise lassen sich auch Profile aus verschiedenen Chargen problemlos kombinieren.
TRITT BEIM ELOXIEREN VON ZIRKULÄREM ALUMINIUM MEHR GROBKORN (PGE) AUF?
Zirkuläres Aluminium weist kein höheres Maß an Grobkörnigkeit auf als klassisches Aluminium. Dies ist auf die gute Kontrolle des Zink- und Kupferverhältnisses und auf eine gute Kontrolle der Vorbehandlung zurückzuführen. Eine grobkörnige Oberflächenstruktur nach dem Eloxieren ist nicht erwünscht. Zusammen mit der Vrije Universiteit Brussel haben wir von E-MAX Forschungsarbeiten durchgeführt und gezeigt, was die beste Lösung ist, um dies zu verhindern. Die Menge an Zink und Kupfer in der Legierung spielt dabei eine wichtige Rolle. Es stellte sich heraus, dass 1:1 das beste Verhältnis ist. Aber das ist noch nicht alles. Während des Beizens müssen Zn-Fänger eingesetzt werden. Dies geschieht auch bei den klassischen 7000er Legierungen. Außerdem muss nach dem Beizen die gesamte Oberflächenschicht durch gründliches Entschmutzen (mit HNO3/Salpeter-Säure) gereinigt werden. Dies geschieht auch bei den klassischen Legierungen 6005 und 6061.
ENTSTEHEN BEIM ANODISIEREN VON ZIRKULÄREM ALUMINIUM MEHR STREIFEN AUF DEM PROFIL?
Beim Eloxieren von zirkulärem Aluminium bilden sich keine Streifen auf dem Profil. Diese Streifenbildung wird durch die ausgezeichnete Kontrolle des Extrusions- und Gießprozesses verhindert. Darin unterscheidet sich zirkuläres Aluminium nicht vom klassischen Aluminium. Selbst wenn eine sehr hohe Eloxalqualität erforderlich ist, gibt es bei E-MAX keine Streifenbildung, da wir eine gute mechanische Vorbehandlung mit einer kurzen chemischen Vorbehandlung kombinieren. Warum Aluminium eloxieren? Wir eloxieren Aluminium, um es zu schützen. Die Korrosionsbeständigkeit wird erhöht und das Aluminium bleibt länger schön. Beim Eloxieren wird keine zusätzliche Deckschicht hinzugefügt, sondern das bestehende Aluminium verstärkt. Die molekulare Bindung wird gestärkt. Durch Eloxieren kann dem Aluminium aber auch eine andere Farben gegeben werden.
KOMMT ES BEI ZIRKULÄREM ALUMINIUM NACH DER PULVERBESCHICHTUNG ZU FILIFORMKORROSION?
Bei zirkulärem Aluminium entsteht nach der Pulverbeschichtung keine Filiformkorrosion. Filiformkorrosion tritt bereits bei einem Kupfergehalt von 0,1 Gew.-% auf. Bei klassischem Aluminium ist es dasselbe. Um Filiformkorrosion zu verhindern, ist eine gute Vorbehandlung erforderlich. Diese Behandlung führt zu einer gut deckenden Konversionsschicht. Die Prozesskontrolle ist daher von größter Bedeutung. Dieses Thema haben wir in Zusammenarbeit mit der Vrije Universiteit Brussel ausführlich untersucht. Der betreffende Nachweis wurde auch in der EA/ESTAL-Grundlagenforschung erbracht. Wir sind daher in der Lage, positive Ergebnisse im Salzsprühtest und im FFC-Test zu erzielen. Aber noch wichtiger ist: Wir liefern zirkuläres Aluminium, bei dem sich der Anwender keine Gedanken wegen eventueller Filiformkorrosion machen muss. Wussten Sie, dass … Salzsprühtests und Filiform-Korrosionstest (FFC-Test) (>1000u) zeigen, dass X-ECO 6060 die Anforderungen der Qualicoat-Normen bei allen in den Benelux-Ländern verwendeten Beschichtungsverfahren erfüllt? Entlang der Meeresküste, in Gebieten, in denen Streusalz weit verbreitet ist, in Fabriken, die viele Säuren wie HCL verwenden oder in chlorreichen Schwimmbädern: alles Umgebungen, die stark korrosiv sind. Wenn dort (zirkuläres oder klassisches) Aluminium verwendet wird, muss es voreloxiert werden. Das Voreloxieren ist bei weitem die beste Konversionsschicht für die Pulverbeschichtung.
STIMMT IHRE BERECHNUNG DER CO₂-EMISSIONEN?
Unsere Berechnungen der CO₂-Emissionen basieren auf der Methodik von European Aluminium, dem europäischen Branchenverband der Aluminiumindustrie. Der CO₂-Fußabdruck von X-ECO, 2,03 tCO₂e pro Tonne Aluminium, wurde von DNV gemäß ISO 14064-1 unabhängig verifiziert. Darüber hinaus hat Socotec die CO₂-Auswirkungen unserer Schmelzerei und unserer Extrusionsstandorte verifiziert. Die Verifizierungserklärung und die EPDs sind über unsere Zertifikateseite verfügbar.
WELCHE ASPEKTE DER ALUMINIUMINDUSTRIE HABEN DEN GRÖSSTEN EINFLUSS AUF UNSERE UMWELT?
Es gibt drei Hauptaspekte, die für die Umweltauswirkungen von Aluminium verantwortlich sind: – Für die Gewinnung von Bauxiterz und die Produktion von Aluminium wird viel Energie (aus fossilen Brennstoffen) benötigt. – Beim Abbau von Bauxit wird die Landschaft in Mitleidenschaft gezogen. – Der meiste Bauxit ist in einem breiten Band um den Äquator in Ländern wie Australien, China, Brasilien, Guinea, Indien und Surinam zu finden. Für den Transport von Aluminium unter anderem nach Nordwesteuropa müssen also große Strecken zurückgelegt werden, was erneut mit entsprechend hohen CO2-Emissionen verbunden ist.
WIE FUNKTIONIERT ALUMINIUMRECYCLING?

Heute ist es möglich, einen großen Teil des angelieferten Materials wiederzuverwenden. Zunächst wird das Material in einer vollautomatischen Sortieranlage in kleinere Fraktionen zerkleinert. Danach werden Kunststoffe getrennt. Auch können Aluminiumlegierungen nach Legierungsart sortiert werden. Verunreinigungen wie Lack werden teilweise auch als Brennstoff für den Pyrolyseprozess oder sogar für den Schmelzprozess verwendet. So wird der Einsatz fossiler Brennstoffe weiter reduziert. Ein altes lackiertes und gedämmtes Fenster kann sowohl als Brennstoff als auch als Rohstoff für den Recyclingprozess dienen.

Anschließend wird das aussortierte Aluminium geschmolzen, woraufhin die richtige Legierungszusammensetzung eingestellt wird. Das geschieht, indem das Aluminium mit sehr legierungsarmem Neualuminium verdünnt wird oder indem die benötigten Elemente wie Mg, Si, Cu oder Zn zugegeben werden. Auf diese Weise erfüllt Kreislauf-Aluminium dieselben EN-Normen wie neues Aluminium.

WIE ARBEITET E-MAX AN DEN ZIELEN DES EUROPÄISCHEN GREEN DEALS?
E-MAX arbeitet an der CO₂-Reduktion mit Zielen für 2030 und 2050, festgelegt in unserem CO₂-Reduktionsplan. Wir produzieren X-ECO mit einer zirkulären Produktionsmethode, erzeugen selbst Energie mit Solaranlagen und einer Windkraftanlage und arbeiten mit einem eigenen Logistikzentrum mit wiederverwendbaren Verpackungen. Wir untersuchen, wie wir vom Gas wegkommen können, zum Beispiel mit einer Wasserstoffleitung in Zusammenarbeit mit Chemelot und anderen Unternehmen.
WIE VIEL ALUMINIUM STEHT FÜR DAS RECYCLING ZUR VERFÜGUNG?
Etwa 75 % des gesamten bisher produzierten Aluminiums sind noch in Gebrauch (Quelle: European Aluminium). Ein großer Teil davon erreicht in den kommenden Jahren die End-of-Life-Phase, sodass immer mehr Aluminium für das Recycling zur Verfügung steht.
IST KREISLAUF-ALUMINIUM TEURER ALS KLASSISCHES ALUMINIUM?
Der Preis von Kreislauf-Aluminium unterscheidet sich je nach Legierung, Menge und Marktbedingungen. Bei strategischem Einkauf und einem hohen Anteil an Recyclingmaterial kann der Preisunterschied zu klassischem Aluminium gering sein. Angebot anfordern.
FÜR WELCHE ANWENDUNGEN IST ZIRKULÄRES ALUMINIUM GEEIGNET?
Zirkuläres Aluminium kann für die gleichen Anwendungen wie klassisches Aluminium verwendet werden. Denkbar sind Anwendungen im Bauwesen, wie Fenster, Türen, Fassadensysteme und dekorative Anwendungen, aber auch Anwendungen in der Automobilindustrie, in der Luftfahrt, im Zelt-, Gewächshaus- und Maschinenbau sowie bei der Herstellung von Klettergeräten.